[Einladungscon] Silavia – Die Phönixe laden zum Turnier

Einladungscon:

IT:
Ein Turnier der Krieger, Magier und Barden steht an. Die Phönixe laden jeden dazu ein, sich in ihrem Wald zum Duell zu treffen und zu ermitteln, wer der Stärkste, Geschickteste und Kreativste seiner Zunft ist. Ihr seid ein Ork und traut euch nicht? Habt keine Angst, so lange ihr euch an das Gesetz, des Königs des Waldes haltet, seid ihr sicher. Nur das necromantische Pack halte sich besser fern.

Ihr fühlt euch angesprochen? Dann kommt nach Silavia in den Phönix Wald, in der Nähe des Dorfes Tavarif] und bringt die 5 Kupfer Anmeldegebür mit.

Gezeichnet

Die Phönixe

OT:
Wir veranstalten ein kleines Turnier in Berlin, als Aufwärmrunde für unsere erste Conreihe. Es wird drei verschiedene Turniere geben, in denen jede Klasse gegen ihre eigene Kämpft. Jegliche Rassen sind erlaubt, solange sie sich an die IT Regeln der Phönixe hält. Jedoch haben wir auch kein Problem mit Konflikt Spiel.
Die Sieger bekommen ein Teil des Startgeldkupfers, einen Adelstitel von den Phönixen und ein sehr kleines Stück Land im Wald.
Falls sich zu wenig Barden oder Magier für ein eigenes Turnier finden, kann man auch mischen.

Wann: am 19.03.2016
Wir suchen noch NSCs

Bei Interesse schreibt uns auf (vorerst) Facebook  direkt oder auf Berlin-Larp.de den Yota26 an.

Auf gutes Gelingen unserer Kleincon
Eure Silavia Orga

Ein Ritual in Silavia

Nach meinem Aufenthalt in Drakenstein war das nächste Ziel meiner Reise rasch bestimmt: Die dunklen Wälder und Heiden Silavias, um den nekromantischen Knotenpunkt. Eine unangenehme, düstere Gegend, besonders am Übergang vom Herbst zum Winter. Noch war es nicht zu kalt, dafür kam die Nacht um so schneller, als ich endlich den Wald durchquert hatte und die Heide erreichte auf welchem unser Ritual stattfinden sollte.

Da die anderen mir den Weg markiert hatten,  fragte ich mich schon auf dem Hinweg, wie der Abend ablaufen würde, ob das Ritual gut gehen würde und ob es auch alle anderen sicher her geschafft hatten. Wenigstens die letzte Frage wurde schnell beantwortet, als ich endlich den Knotenpunkt erreichte: Lucia, Arya, Lucina, Hain und Meister Arve warteten bereits vor Ort. Das Pentagramm war schon gezogen worden und drei der fünf kleineren Kreise ebenfalls vorbereitet.

Nach einer kurzen Erläuterung von Arya, was der Knotenpunkt mit der Umgebung anrichtete und wie wir nun vorgehen würden, machte ich mich daran meinen Kreis zu ziehen und anschließend die fertigen Runen zu betrachten. Auch Rahjans Kreis bereiteten wir rasch noch vor, da er aufgrund anderer Verpflichtungen erst später zu uns stoßen konnte. Und die ganze Zeit war die silavische Heidelandschaft angenehm still und die Luft für die Jahreszeit ungewöhnlich mild.

Schließlich, eine Weile später,  die wir ohne irgendwelche Vorkommnisse gewartet hatten, traf Rahjan ein. Meister Arve wies uns derweil an, Schutzzauber um uns zu legen, während er selbst die Leute mit solchen bedachte, die dazu nicht fähig waren. Rahjan vollendete seinen Kreis und mit Arya und Lucina konnten wir anfangen das Ritual noch einmal zu proben. Es brauchte ein paar Versuche, bis wir uns sicher genug fühlten, doch dann ging es endlich ans Werk.

Arya, Rahjan und ich zogen unsere eigenen Bannkreise hoch, während Meister Arve die restlichen Kreise sicherte, im Anschluss brachte er noch eine Magiesicherung an und der letzte Akt konnte beginnen. Als erstes durften wir zusehen, wie ein Magie zerstörender Zauber  bei Schamanen aussieht: Lucia sang und beschwor ihre Geister (an dieser Stelle bin ich mir unsicher, wie ihr Zauber funktionierte, immerhin bin ich kein Schamane), die Magie des Knotenpunkte zu zerschlagen. Danach bereitete Meister Arve den ersten unserer Zauber vor und gab das fast fertige Konstrukt über in Lucinas Hände. Jetzt war es an uns drei Schülern, dass Ritual zu beenden und synchron im Chor bewirkten Rahjan, Arya und ich unsere Zauber, wobei Lucina des Meisters Zauber vollendete, um den Knotenpunkt zu zerstören.

Es gab einen Knall.

Kurz flog ich rückwärts und fand mich auf dem Rücken liegend wieder. Die Druckwelle von was auch immer hatte mich aus meinem Kreis geschleudert. Nur gut das ich den Schutzzauber hatte, welcher das schlimmste verhindern konnte.

Während ich mich aufrichtete, wurde mir rasch klar das etwas nicht in Ordnung war. Das Dröhnen wich langsam aus meinem Kopf, doch ich vernahm ein Stöhnen und Murren. Der Friede, welcher bisher über der Heide gelegen hatte, er war auf einmal wie weggeblasen: Aus den Wäldern kamen, furchtbar vermodert und abgerissen vier Untote auf uns zu gewankt.

Es war zwar nicht das erste und sicher auch nicht das letzte Mal, dass wir Untote in Silavia sahen, doch unser Entsetzen darüber, dass sie hier und jetzt auf uns zu schlurften, dabei schrecklich stöhnend und die bleichen Hände nach uns streckend, war nicht gering.

Alle Versuche sich zu formieren und geordnet gegen die Zombies vorzugehen wurden rasch von Panik und untoten Händen verhindert. Der ganze nun folgende Kampf war mehr ein wirres Ringen, als ein geordnetes Gefecht. Dazu waren die meisten von uns unbewaffnet, ich selbst hatte keinen Stab zur Hand und konnte mit angeschlagenem Arm auch den Stab meines Meistern nicht richtig führen. Das schlimmste jedoch war, dass die Untoten nicht zerstört werden konnten. Wieder und wieder schlugen wir sie, so gut wir konnten nieder. Konnten sie mit viel Mühe oder einem geschickten Hieb zu Boden bringen, nur um danach zu sehen, wie sie sich erneut erhoben, um uns anzugreifen. Kein Flammenstrahl wollte helfen, keine stumpfe Gewalt ihre Knochen lange genug zertrümmern!

Am Ende jedoch half uns der Zufall: Ein einfaches weiteres Magiezerstören war unsere Rettung. Diese Untoten, von der schändlichen Magie erhoben, konnten durch ihre Zerstörung wieder zu Boden geschickt werden. Trotzdem mussten wir sie vorher noch hinhalten, damit einer von uns den Zauber wirken und dem Spuk ein Ende setzen konnte.

Doch es gelang uns. Und auch wenn wir am Ende alle angeschlagen waren, so konnte uns Meister Arve doch, nachdem wir uns ein wenig gesammelt hatten, eine gute Nachricht verkünden: Unser Ritual war ein Erfolg und die Untoten eine der normalen Nebenwirkungen, welche durch die entweichende Energie des zerstörten nekromantischen Knotenpunktes erweckt worden waren. Es war nicht fehlgeschlagen, wie ich befürchtet hatte.

Es hat sich also doch gelohnt für uns: Die ganze Reise in den finsteren Wald, auf die Heide; die Konstruktion des Ritualkreises; die endlosen Proben und am Ende der Kampf mit den Untoten, all das war nötig um den schändlichen Knotenpunkt am Ende zu zerstören.

 

Gezeichnet,

Gwinty

Gutshaus zum reisenden Pilger

Ich möchte euch nun berichten, was der Schwarzen Hand und den Stipatores Magiarum im Spätherbst des letzten Jahres im Lande Drakenstein passiert ist. Dies halte ich für nötig, da dieser Abend für zwei Mitglieder der Schwarzen Hand einen wichtigen Meilenstein in ihrem Leben darstellt, des weiteren ist dies das erste Mal, dass für mich vom „Ring des Blutes“ die Rede war und schließlich war dies auch der Abend, an welchem ich endlich mit meinem Freund Firn in Sicherheit ankam.

Lynn und ich hatten den armen Firn aus meiner ehemaligen Heimat, genauer gesagt dem Nachbardorf, abgeholt. Es war nur etwa ein Dutzend Tage her, dass ich seinen Brief erhalten hatte und mich mit ihr auf den Weg gemacht hatte, Firn abzuholen. Kaum hatten wir ihn getroffen, drängte er uns jedoch schon zur Eile und wir verstanden dieses Drängen. Drakenstein und das dortige „Gutshaus zum reisenden Pilger“ war das richtige Ziel für unsere Reise. Diese war zwar von großer Hektik geprägt, doch sie war sicher, was in Silavia immerhin keine Selbstverständlichkeit ist.

Kaum waren wir im Land Drakenstein angekommen und hatten unsere Unbedenklichkeitsbescheinigungen als Söldner der Schwarzen Hand erhalten, trafen wir auch schon auf Lucia, Krushak und Neras. Auch begrüßten wir bald eine mir bis dahin unbekannte Heilerin namens Astrid und Hagen, einen Mann von stattlichem Format. Gleichfalls war Antonius bereits anwesend, doch konnte mir noch niemand sagen, wo unser Hauptmann Baldur war.

Bald jedoch traf Baldur Falkenklaue mit seinem Gefolge ein und rief die schwarze Hand zusammen. Zusammen mit ihm waren Gelrick, unser Zwerg, Gregori, unser Hüne und Samuel, Baldurs Knappe angekommen. Als sich die Hand versammelt hatte, verzogen wir uns ins Gehölz am Rande, um wenigstens ein wenig Ruhe vor den rastlosen Augen und Ohren Drakensteins zu haben. Wir bildeten einen Kreis und der Hauptmann gab Krushak den Befehl, die Tauglichkeit von Hagen zu prüfen. Unser Halbork trat vor und es folgte ein kurzes, aber heftiges Gefecht. Am Ende stand Hagen als erster und Kurshak bestätigte seine Tauglichkeit. Wie es sich darauf gehörte, nahm unser Handführer Baldur ihn daraufhin stellvertretend für die gesamte Führungsriege der Schwarzen Hand in unseren Söldnerhaufen auf. Auch hieß er uns, Hagen als unseren Waffenbruder willkommen zu heißen. Eine Aufforderung, der wir alle rasch nachkamen. Hagens uns Krushaks Wunden wurden versorgt, ehe die Schwarze Hand sich erneut aufstellte.

Denn wichtiger noch als Hagens Aufnahme an diesem Abend war die Ehre, welche Antonius zu teil wurde. Baldur hieß ihm zu knien und ernannte ihn daraufhin zum ersten Soldaten, seit den Gründungsmitgliedern. Er beendete damit sein Rekruten-Dasein und erhob ihn über jene niedere Stufe. Wichtiger aber noch, Baldur übermittelte Antonius eine wichtige Entscheidung von Balduin, unserem Heerführer. Dieser hatte entschieden, dass er einen Adjutanten bräuchte und Antonius alle seinen Anforderungen erfüllen würde. So ernannte Baldur Antonius zum Adjutanten unseres Heerführers und erhob ihn damit für die Zeiten, in welchen Balduin abwesend war, in die Führung der Schwarzen Hand und auf die gleiche Rangstufe wie Lynn.

Über das was nun folgte kann ich nur Vermutungen anstellen und keine genauen Aussagen treffen, da ich in dieser Zeit meinen Meister Arve aufsuchte und begrüßte, welcher endlich angekommen war. Doch in dieser Zeit hielt wohl der „Ring des Blutes“ sein Aufnahmeritual ab. Ich weiß nicht viel darüber, doch es kam wohl zu einem Blutopfer zu Kors Ehren und Hagen wurde auch in diese Runde aufgenommen. Weit mehr noch wurde auch Lucia in dieses Blutopfer einbezogen, doch wie weit ist mir bis heute nicht klar. Ich weiß nur das ich sie mit blutverschmierten Händen fand und sie mir erklärte das sie ebenfalls mehr oder weniger zum Kor-Glauben gehöre.

Leider konnte ich mich nicht weiter damit befassen, denn mein Meister rief mich und Lucia nach oben ins Gutshaus zu einer Besprechung. Er hatte ein Nebenzimmer gefunden, in welchem keine Drakensteiner saßen, sondern nur ein paar andere Magier. Rasch eröffnete er uns die Pläne für das Ritual und ging dann weiter auf die Details ein. Er bat Lucia um ihre Mithilfe und erklärte uns die Schwierigkeit eines solchen großen Rituals. Auch beschloss Meister Arve, Rhajan zusammen mit zwei Bogenschützen vor zu schicken, zum nekromantischen Knotenpunkt, damit dieser analysiert werden und Rhajan die nötigen Protoglyphen bestimmen konnte, die für das Ritual benötigt wurden. Im Laufe der Unterhaltung wurde aus der Besprechung so eine kurze Unterrichtsstunde in Ritualkunde.

Das gemütliche Beisammensein und Lernen wurde rasch unterbrochen. Denn als Halbork gehörte Krushak zu einer der Rassen, welche in Drakenstein nicht gern gesehen waren und als ein Söldner mit losem Mundwerk hatte er sich wohl rasch Feinde gemacht. Baldur reagierte rasch, vielleicht etwas übereifrig, doch trotzdem angemessen und versetze alle Mitglieder der Schwarzen Hand in Alarmbereitschaft. Zudem versicherte er sich der Unterstützng meines Meisters, welcher selbstverständlich bereit war mit Heilung auszuhelfen, sobald diese benötigt würde. Trotz allem Misstrauens und aller Provokation welche die Drakensteiner in Krushaks Rasse und seinem Verhalten sahen blieb der Abend ruhig. Vielleicht hat ihn und uns am Ende auch einfach nur die schiere Größe der Schwarzen Hand und der Stipatores Magiarum zusammen gerettet, doch wir können nicht sicher sein, ob die Geschichte kein Nachspiel haben wird.

Firn, Lynn und ich ließen dann jedoch den Abend ruhig ausklingen. Eine Flasche Met in der Hand unterhielten wir uns mit Gelrick über sein Leben und die natürlichen Feinde der Zwerge, tranken auf Hagens Aufnahme in die Hand, auf Antonius Beförderung, die baldige Zerschlagung des nekromantischen Knotenpunktes, die Schwarze Hand und die Stipatores Magiarum. Vor allem hofften wir jedoch, uns bald wieder zu sehen, unter ähnlich günstigen Umständen.

 

Gezeichnet,

Gwinty

Die Phönixe

Ihr altes Leben als Soldaten in Sir Dagos Armee ist Tod. Lang lagen die Übereste über zerbrochenen Träumen und nur der Wunsch, nach einer neuen Berufung zeigte sich stets in der Asche ihrer selbst.

Ein Dorf am Waldrand. Ungeschützt vor Angriffen. Menschen zum Tode verurteilt. Verlassen. Und sie fanden eine neue Berufung. Der Weg ist anders,  das Ziel das selbe. Jedoch selbstbestimmt und frei. Nach ihren Gesetzen.

Beschützen und Leben in ihrem Wald. Leben und sein, wie sie waren und doch nicht das Selbe. Neu geboren, aus den Resten steigen sie auf, wie das feurige Wesen aus der Asche.

Seitdem nennen sie sich „die Phönixe“.

 

Silavischen Charakter erstellen

Ihr möchtet gern ein Teil des Landes sein und euer Charakter soll aus Silavia stammen? Wunderbar. Seid herzlich willkommen im schönen Silavia.

Letztendlich ist es euch überlassen, welche Rasse oder welchen Berufsstand ihr wählt. Das Konzept sollte sich jedoch mit dem Landeshintergrund vereinbaren lassen.

Welches sind die gängigsten Rassen Silavias?
  • Menschen
  • Zwerge
  • Elfen
  • Orks
Welche Berufsstände sind am weitesten verbreitet?

Dies sind nur einige der vielen Möglichkeiten.

  • Am weitesten ist vermutlich der Bauer verbreitet. Einfaches Volk, dass sich auf Landwirtschaft spezialisiert hat.
  • Danach folgen diverse Händler für unterschiedlichste Waren, wobei Alkohol wohl die beliebteste ist.
  • Söldner verdienen sich gutes Geld, wenn sie auch ihr Handwerk gut beherrschen und es sich rumspricht, wie bei der schwarzen Hand.
  • Auch Schmiede gibt es einige in Silavia, auch wenn die meisten von ihnen, doch nicht alle,  wohl bei den Zwergen zu finden sind.
  • Heiler sind gerngesehende Zeitgenossen, die gehäuft im süd-osten des Landes, mit ihrem Tun, ihr Geld verdienen.
  • Magier sind dünn besiedelt und es gibt so gut wie niemanden, der wirklich damit sein Geld verdient. Diejenigen, die wissen, dass sie Magie besitzen und es wissen, haben mehrere Möglichkeiten. Sie bleiben in ihrem Beruf und versuchen es zu vergessen, suchen sich einen der wenigen Meister Silavias oder ziehen als Abenteurer in die Welt um mehr über dieses Thema zu lernen.

Jetzt habt ihr Rasse und Beruf eures Charakters, doch wie soll er heißen? Der Name ist letztlich auch euch überlassen, doch es gibt einige Namen, die häufiger im Land vorkommen können und halbwegs in das, ans slawische angelehnte,  Setting passen.

Dies sind nur Vorschläge und Anregungen. Die Namen sind kein Muss.

Weibliche Vornamen:

Nadia, Vesela, Duša, Zlata, Zora, Sveta, Mila , Dobra, Luba , Kveta, , Vesna , Slava, Mira , Rada , Brana , Živa, Miluša , Jasna, Jagoda , Kalina, Lynn, Cara, Svenja, Lubina, Ludmila, Merana, Milena

Männliche Vornamen:

Vlad,  Dušan, Vuk , Radost , Milos, Borya ,, Dragan , Gniew, Darko , Nemanja, Nebojša, Goran, Hain, Lasota, Nayden , Plamen , Yasen , Mladen, Bronislaw, Milan, Radoměr, Stani, Stanisław

Ich hoffe, diese kleine Hilfe erleichtert euch den Einstieg in das Land Silavia.

Yota

Met, Gerüchte und Informationen