Wirtschaft & Infrastruktur

Die Silavische Wirtschaft ist allgemein von den vielen bäuerlichen und landwirtschaftlichen Betrieben geprägt. Bauern sind entsprechend prägend, in allen Varianten. Aber auch Holzwirtschaft spielt für das Land eine Rolle, genau wie Torfstecher und schließlich auch Weinbauern, im süd-westlichem Teil,   sind durchaus wichtig. Bergbau spielt eine eher geringe Rolle, entsprechend sind Waffenschmiede in Silavia nicht sehr verbreitet und man muss eine Weile reise, bis man sich eine vernünftige Waffe beschaffen kann. Dafür gibt es entsprechend Werkzeugschmiede und die Silavier sind sehr versiert in der Reparatur von Waffen und Werkzeug, denn der Mangel an Eisen macht natürlich entsprechend erfinderisch. Lediglich in den wenigen zwergischen Schmieden kann man verlässlich damit rechnen gute Waffen zu einem angemessenem Kurs zu bekommen.
Das Exportprodukt von Silavia stellt Alkohol in allen Varianten da.

Die verschiedenen Produke der Bauern werden vielfach weiter veredelt und zu einem feinen Brand verarbeitet. Die weiten Heidelandschaften Silavias liefern einen guten Honig, der jedoch in den seltensten Fällen direkt gegessen wird. Vielmehr nehme die Imker die Möglichkeit wahr, ihren Honig zu Met weiter zu verarbeiten, der ihnen ein gutes Auskommen sichert.
Entsprechend der Kriegsfolgen kann man in Silavia nicht von einer gut entwickelten Wirtschaft reden. Viele Betriebe die Rohstoffe weiter verarbeiten sind jedoch noch am Boden und entsprechend ist das Bruttosozialprodukt, sofern man davon reden kann, auch entsprechend gering. Man sollte also nicht darauf vertrauen, überall in diesem Land jede Ware zu bekommen. So kann man Lederwaren im Norden des Landes wunderbar erwerben, während es im Süden sehr schwierig ist vernünftige Lederrüstungen zu bekommen. Diese regionalen Besonderheiten sind jedoch so speziell, dass man keine generellen Regel dafür zusammenfassen kann.
Ein weiterer wichtiger Wirtschaftszweig von Silavia ist das Söldnertum, welches in verschiedenen Varianten verbreitet ist. Da der Großteil der Bevölkerung quer durch alle Rassen und Geschlechter, mehr oder weniger erfahren ist in Kampf und Krieg haben viele Silavier aus der Not der ruinierten Wirtschaft eine Tugend gemacht und verdingen sich zur Feldzug-Saison als Söldner in anderen Ländern. Diese Entwickung geht so weit, dass es in etlichen Dörfern und Städten Lehrmeister gibt, die in Schwertkampf und Waffengang Unterricht erteilen. Im Anschluss an derartige Lehrgänge kann man ein Zertifikat beantragen, wie es auch Handwerker bekommen. Unter den einzelnen Lehrinstitutionen gibt es dabei einen argen Wettbewerb, da sie von ihren Lehrlingen oft ein nicht geringes Lehrgeld verlangen. Doch ausgebildete silavische Söldner sind begehrt und verdienen oft gutes Geld auf ihren Reisen.
Wo Söldner sind gibt es auch viel, um diese Schar bei Laune zu halten. Vor allem in den größeren Städen, wo fremde Herren ihre Truppen anwerben findet man Wirtshäuser, Schmiede (trotz Materialmangel), Banken, Lederer und natürlich zwielichtige Gewerbe, die besser ohne Erwähnung bleiben. Doch man sollte diesen „Wirtschaftszweig“ und seine Erträge nicht gering schätzen. Auch sind in den Städten an so ziemlich jedem dieser Zweige Gilden beteiligt (einzig die Söldner haben keine), die ihren Anteil wollen und kriegen.

Die Infrastruktur innerhalb des Landes ist nicht weniger beschädigt als die Wirtschaft. Es gibt wenige gut ausgebaute Straßen und viele sind vor allem eines: Unsicher. Innerhalb von Silavia ist es praktisch unmöglich alleine zu reisen, da das teuer macht. Risiko eines bewaffneten Überfalls ist schlichtweg zu groß. Reisende sind daher fast nur in Gruppen und mit bewaffnetem Begleitschutz unterwegs. Ein einträglicher Job in Silavia ist es entsprechend, sich für Reisegruppen als Geleitschutz zur Verfügung zu stellen, was reisen relativ kostspielig macht.
Weniger gefährlich sind Reisen über die Flüsse, welche ein umso wichtigeres Transportmittel darstellen. Schifffahrt sollte man daher einplanen, vor allem um Reisen zu beschleunigen.

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